Schlossruine Neideck
Über dieses Denkmal
Die Neideck wurde 1273 erstmals als Burg der Äbte von Hersfeld erwähnt, ging dann an die Grafen von Käfernburg und fiel 1306 an die Grafen von Schwarzburg. Unter Günther XLI. wurde die Burg 1553-56 zum Wasserschloss umgebaut. Von der mittelalterlichen Bausubstanz blieb nur der Bergfried erhalten – als Teil des Schlossturmes. Bis 1716 diente das Schloss den Schwarzburgern als Residenz, wurde dann aber nicht mehr bewohnt und verfiel. In der Folgezeit stürzten größere Teile des Schlosses ein. Bald schon diente die Ruine als Steinbruch. Neben dem großen Schlossturm mit Renaissancehaube und dem zugehörigen Treppenturm sind nur noch einige Umfassungsmauern und Gewölbe von der einst prächtigen Schlossanlage erhalten.
Programm
Regelmäßig Führungen und Turmbesteigung.