Sakralbauten
Denkmalkategorie

Kath. Herz-Jesu-Kirche

Über dieses Denkmal

Sie war ein Novum im evangelischen Weimar: Mit der Kirche Herz Jesu, vom Limburger Diözesanbaumeister Maximilian Meckel entworfen und 1989 bis 1895 errichtet, erhielt die seit 1817 in Weimar ansässige römisch-katholische Gemeinde erstmals ein eigenes Gotteshaus. Die neogotische Basilika aus hellem Travertin mit ihrer Vierungskuppel und dem Glockenturm neben der Ostfassade ist seitdem aus dem Stadtbild nicht mehr wegzudenken. Seit 1982 steht die Kirche unter Denkmalschutz. 1988 wurde sie unter der künstlerischen Leitung von Horst Jährling ein weiteres Mal renoviert. Nach der Wende konnten auch einige noch verbliebene Kriegsschäden repariert werden. Es erfolgte 1998 eine erneute Ausmalung, die sich an der ursprünglichen Farbgebung orientierte. Herausragend in der Kirche sind: das spätgotische Kruzifix über dem Altar, ein Meisterwerk von Hans Gottwald (um 1480–1543). Beeindruckend ist dabei auch der Fußboden im Altarraum, der komplett mit historischen Villeroy-und-Boch-Fliesen belegt ist.

Programm

(Familien-)Gottesdienste mit Bezug zum Jahresmotto, eine Kirchenführung sowie ein Orgelkonzert.

Führung

Kirchenführung

Beginn

Sonntag, 13.09.2026 16:00 Uhr | Dauer: 30 Minuten

Sebastian Mende führt durch den Kirchenraum und berichtet Interessierten von der Geschichte der Kirche über die künstlerische Ausgestaltung bis hin zu Besonderheiten wie der Orgel, die auch Studierenden der Hochschule für Musik zur Verfügung steht.

Für diesen Programmpunkt ist keine Anmeldung erforderlich.

Sonstiges

Familien-Themen-Gottesdienst

Beginn

Sonntag, 13.09.2026 10:00 Uhr | Dauer: 60 Minuten

Unter Mitgestaltung des katholischen Kindergartens St. Elisabeth findet ein Gottesdienst unter dem Motto "Kirche = jung + alt vernetzt mit Gott" statt.

Für diesen Programmpunkt ist keine Anmeldung erforderlich.

Konzert

Orgelkonzert

Beginn

Sonntag, 13.09.2026 16:30 Uhr

Louis Lindenborn wird die Kirche mit Orgelklängen erfüllen. Die Waltershausen-Orgel wurde 2011 eingeweiht, nachdem das ursprüngliche Instrument 1945 stark beschädigt und dann von einer gebrauchten Metzler-Orgel vorübergehend ersetzt wurde. Die Orgel steht auch der Hochschule für Musik Franz Liszt für Konzerte und Unterricht zur Verfügung.

Für diesen Programmpunkt ist keine Anmeldung erforderlich.