Heubacher Schloss
Über dieses Denkmal
Das Heubacher Schloss wurde 1525 von Georg VII. von Woellwarth als repräsentativer Adelssitz innerhalb der Stadt errichtet. Es ersetzte den bisherigen Sitz der Ortsherren auf dem Rosenstein und zählt zu den bedeutenden Bauzeugnissen der frühen Renaissance in der Region. Besonders wertvoll ist die außergewöhnlich gut erhaltene historische Bausubstanz und Innenausstattung. Im zweiten Obergeschoss haben sich Raumaufteilung und Ausstattung des 16. und 17. Jhs. weitgehend erhalten. Große Fenster und Renaissance-Holzvertäfelungen zeugen vom repräsentativen Anspruch der Bauherren. Besonders bemerkenswert sind die um 1524/25 entstandenen Wandmalereien mit einer Strahlenmadonna, den Heiligen Florian und Christophorus sowie Jagdszenen und Rankenwerk. Über fünf Jahrhunderte wandelte sich das Schloss vom Adelssitz zum Witwensitz und Wohnhaus. Es verbindet damit Bau-, Kunst-, Wohn- und Sozialgeschichte.
Programm
Führungen im Schloss
Zeiten
Der Verein Heubacher Schloss e.V. hat ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet. Jeweils um 14:30, 15:30 und 16:30 Uhr können sich Besucher/-innen halbstündigen, kurzweiligen Führungen anschließen
Nadel & Faden
Beginn
Das Miedermuseum präsentiert ausgewählte Stücke aus der mehr als 1.000 Objekte umfassenden Sammlung „Nadel & Faden“. Nähkästchen, Chatelaines, Nadeletuis, Fingerhüte und weitere kunstvoll gefertigte Nähutensilien erzählen von Handarbeit, Mode und Alltagskultur vergangener Jahrhunderte. Kuratorin Kerstin Hopfensitz gibt in kurzweiligen Führungen spannende Einblicke in die Geschichte und Besonderheiten der Sammlung. Es finden mehrere Kurzführungen zwischen 14:00 und 16:00 Uhr statt.


