Rösche des Segen-Gottes-Schachtes
Über dieses Denkmal
Die in der Zeit von 1856-58 vorwiegend in Schlägelarbeit aufgefahrene Rösche diente während der Betriebszeit des Segen-Gottes-Schachtes als Förderstrecke für das Bergematerial, später zur Brauchwassergewinnung für die Dampfmaschinen. Die Gesamtstrecke des Stollens beträgt ca. 320 m. Davon sind tagesaktuell etwa 50 m zu befahren. Erhalten geblieben sind das originale Sandsteinportal sowie der Schlussstein. Die Rösche des „Segen-Gottes-Schachts“ gehört zu den wenigen erlebbaren Sachzeugnissen des Steinkohlenbergbaus des 19. Jhs. im heutigen Stadtgebiet Freitals.
Programm
Mitglieder des Bergbau-und Hüttenvereins Freital e.V. führen auf der befahrbaren Strecke von ca. 50 m Länge in den Untertagebereich des Wasserlösestollns. Neben den geologischen Besonderheiten werden Techniken der händischen Auffahrung des Stollns, historisches Geleucht und Werkzeuge gezeigt. Im Außenbereich zeigen wir Bergbaumodelle, eine historische Bergschmiede sowie zahlreiche Infotafeln zum Steinkohlenbergbau. Für das leibliche Wohl vom Grill ist gesorgt.
Hinweise
Die Führungen erfolgen in Gruppen von maximal 12 Personen (fortlaufend). Parkplätze befinden sich in begrenzter Zahl im Umfeld von ca. 100 – 150 m. Die Anreise mit dem ÖPNV ist möglich.
