Fotoquelle: E. Zimmermann
Sakralbauten
Denkmalkategorie

Kirche Wöllnitz

Über dieses Denkmal

Die barocke Paulskirche wurde 1740-1743 anstelle und unter Einbeziehung eines Vorgängerbaues nach Plänen Johann W. Hases errichtet. Der unregelmäßige achteckige Zentralbau wird von einem 20 m hohen Dachturm mit Schweifkuppel und Laterne bekrönt. Ein schwungvoller Barockgiebel betont die Südfassade. Die Mauern der Kirche werden von flachbogigen Fenstern durchbrochen. Der Charakter eines Zentralbaus wird auch im Inneren der Kirche deutlich: zwei Emporenreihen aus Holz umlaufen den Mittelraum. Ursprünglich hingen im Kirchturm zwei Glocken. Sie wurden 1814 aus dem Turm entfernt, da die Seitenwände der Kirche auseinanderzubrechen drohten. Heute sind zwei Stahlglocken von 1920 in einem Glockenhäuschen zwischen Ober- und Unterwöllnitz untergebracht. In der Kirche befindet sich eine Orgel, die in den Jahren 1859-1861 von einem Mitglied der Orgelbauerfamilie Poppe aus (Stadt)Roda erbaut wurde. Sie war Bestandteil des Forschungsprojektes der EKM „Schimmelbefall an Orgeln in Mitteldeutschland“.

Programm

Führungen nach Bedarf durch Gemeindemitglieder.