Sakralbauten
Denkmalkategorie

St. Johannis zu Neuengamme

Über dieses Denkmal

1261 erstmals urkundlich erwähnt, zählt St. Johannis mit seinem mittelalterlichen, teilweise mit Feldsteinen verkleideten Backsteinbau zu den ältesten Kirchspielen der Vierlande. Im Inneren befindet sich der älteste Vierländer Grabstein von 1470. Zur Ausstattung gehören das Brauthaus von 1619, die Orgel von 1634 (Fritzsche) sowie mit Intarsien und Hutständern gestaltete Banktüren. Der Turm erhielt 1750 seine heutige Form. Im freistehenden hölzernen Glockenturm hängen drei Glocken unterschiedlichen Alters, darunter eine 1487 von Geert van Wou gegossene Glocke. Eine Turmsanierung steht derzeit an.

Programm

Führungen laufend nach Bedarf 10:00-12:00 Uhr und 15:00-16:00 Uhr: Turm und Kirche 19:00-20:00 Uhr und 20:30-21:30 Uhr: Orchesterkonzert „Neuland": Unter dem Leitgedanken, dass neue Wege den Blick auf Unbekanntes eröffnen, präsentiert das Orchester Nordheide in großer sinfonischer Besetzung Geschichten und Schicksale, die zum Staunen und Nachdenken anregen. Auf dem Programm stehen Werke von Bartók, Weill, Williams und Korngold. Es musiziert das Orchester Nordheide unter der Leitung von Claudia Zülsdorf; den Solopart der Violine übernimmt Jan Baruschke

Hinweise

Der Turm ist nicht barrierefrei zugänglich