Gängeviertel
Über dieses Denkmal
Die Gängeviertel reichten einst vom Hafen bis in die Innenstadt. Neben dem letzten „echten Gang“, dem Bäckerbreitergang, finden sich zwischen Caffamacherreihe, Valentinskamp und Speckstraße Bauschichten von 1650 bis ins frühe 20. Jahrhundert. Seit 2009 wird dieses Quartier von der Initiative „Komm in die Gänge“ bespielt. Die 2010 gegründete Genossenschaft Gängeviertel e.G. entwickelt das Areal gemeinsam mit der Stadt. Vier Gebäude sind bisher saniert. Das Viertel liegt im Spannungsfeld zwischen Moderne und Denkmalschutz, Fachwerk und gläsernen Bürotürmen, ehemaligen Fabriken und angesagtem Nachtleben.
Programm
Siebdruck, Führung und Rundgang sowie Buchpremiere und Lesung
Siebdruck
Beginn
Am Denkmaltag kann das Hamburger Denkmaltagsmotiv exklusiv im Gängeviertel gedruckt werden.
Hinweise
Museum vor-gänge (Schierspassage)
Für diesen Programmpunkt ist keine Anmeldung erforderlich.
Buchpremiere & Lesung: Elisabeth Schneider
Beginn
Der Roman "Langergang 36. Im Zwielicht des Hamburger Gängeviertels" erzählt die Geschichte von Maria Wenzel und ihrer Familie im Hamburg der Jahre 1912–1922. Vor dem Hintergrund des Gängeviertels in der nördlichen Neustadt entsteht ein lebendiges Panorama einer Zeit tiefgreifender Umbrüche. Der Roman verbindet private Lebenswege mit gesellschaftlichen Entwicklungen wie Frauenbewegung, Erstem Weltkrieg, sozialen Konflikten sowie Fragen von Migration und sozialer Ungleichheit.
Hinweise
Jupi-Bar
Für diesen Programmpunkt ist keine Anmeldung erforderlich.
Rundgang
Beginn
Erkundung von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Gängeviertels.
Führung
Beginn
Am Denkmaltag wird Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Gängeviertel erkundet.
Hinweise
vor dem Museum vor-gänge (Schierspassage)
