Renaissanceschloss Dornburg
Über dieses Denkmal
Erbaut wurde das Renaissanceschloss in der Mitte des 16. Jahrhunderts als Gutsherrenhaus. Sein heutiges markantes Aussehen mit Zwerchhäusern und Nischenportal erhielt es einige Jahrzehnte später. 1824 kaufte Großherzog Carl August das Gebäude und bezog es in das Ensemble seiner Dornburger Sommerresidenz ein. Berühmtheit erlangte das Schloss vor allem durch seinen Freund und Geheimen Rat Johann Wolfgang von Goethe. Nach dem Tod Carl Augusts zog sich Goethe im Sommer 1828 nach Dornburg zurück und lebte für mehrere Wochen in der Bergstube. Aufgrund von Sanierungsmaßnahmen ist das Renaissanceschloss bis 2028 geschlossen. Das Schloss ist Teil eines größeren Ensembles bestehend aus drei Schlössern und den Schlossgärten. Die Schlossgärten und das Rokokoschloss sind weiterhin geöffnet und laden zum Besuch ein.
Programm
Denkmal Renaissanceschloss – Baumaßnahmen im SIP I
Zeiten
Das Dornburger Renaissanceschloss aus der Zeit um 1600, wurde nachhaltig durch den Aufenthalt Goethes 1828 geprägt. Baureferent Thomas Höfer von der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten gibt in einer Führung zum Denkmaltag 2026 Einblicke in die umfangreichen Baumaßnahmen am Gebäude im Sonderinvestitionsprogramm I und die Erkenntnisse der Bauforschung.
Hinweise
kostenfrei, Voranmeldung notwendig T: 036427-21 51 35 oder 036427-21 51 30, schlossverwaltung@dornburg-schloesser.de (begrenzte Teilnehmerzahl: 25 Personen)
Hinweise: Treffpunkt am Bauzaun am Renaissanceschloss, festes Schuhwerk notwendig, Führung unter Vorbehalt der Baustellensituation
