Fotoquelle: SHGL, Kati Jurischka
Sonstiges
Denkmalkategorie

denk.mal Hannoverscher Bahnhof

Über dieses Denkmal

Der Hannoversche Bahnhof war von 1940 bis 1945 ein zentraler Ausgangspunkt für Deportationen in Ghettos, Konzentrations- und Vernichtungslager im deutsch besetzten östlichen Europa. Auf dem einstigen Bahnhofsgelände erstreckt sich heute der Lohsepark. Dort erinnert ein Gedenkort an die Jüdinnen und Juden, Sintize und Sinti sowie Romnja und Roma, die von Hamburg aus verschleppt wurden. Ein Info-Pavillon zeigt eine Überblicksausstellung.

Programm

Führung

Führung

Rundgang in einfacher Sprache

Beginn

Samstag, 12.09.2026 14:00 Uhr | Dauer: 120 Minuten

"In der HafenCity in Hamburg gibt es einen Park. Er heißt Lohsepark. Früher stand an diesem Ort ein Bahnhof. Er hieß Hannoverscher Bahnhof. In der Zeit des Nationalsozialismus wurden von dort mehr als 8.000 Menschen unter Zwang weggebracht. Es geht darum: Wie wurden die Menschen vorher ausgeschlossen und schlecht behandelt? Was ist nach der Verschleppung mit ihnen passiert? Wer hat bei den Verbrechen mitgemacht? Wer hatte Vorteile davon?"

Hinweise

Info-Pavillon

Anmeldung erforderlich
Führung

„Wie lange werden wir hier sein?“

Beginn

Sonntag, 13.09.2026 14:00 Uhr | Dauer: 90 Minuten

Im Herbst 1941 wurden über 1.900 Jüdinnen und Juden aus Hamburg in das Ghetto Minsk deportiert. Johanna Schmied führt durch eine Installation mit Fotografien und Kurzfilmen der belarussischen Regisseurin Mila Klintsova, die das Deportationsgeschehen aus verschiedenen deutschen Städten sowie gegenwärtige Formen des Gedenkens in Deutschland und Belarus beleuchtet.

Hinweise

Info-Pavillon

Anmeldung erforderlich