Schloss Schwerin
Über dieses Denkmal
Der auf einer Insel im Schweriner See gelegene Prunkbau erhielt seine heutige Gestalt 1857 durch einen Um- & Neubau unter Großherzog Friedrich Franz II. von Mecklenburg-Schwerin. Das Residenzschloss im Stil des romantischen Historismus ist umgeben von Burg- u. Schlossgarten. Seit 1990 ist das Schloss der Sitz des Landtages Mecklenburg-Vorpommern und gehört seit 2024 zum UNESCO-Welterbe als Herzstück des Residenzensembles Schwerin.
Programm
Zum Tag des offenen Denkmals ist die Hofdornitz, die ehemalige Hofstube, geöffnet. Hier können Sie sich über das Schweriner Welterbe und die Geschichte des Schweriner Schlosses informieren. Vor Ort können Sie sich für kostenfreie Führungen zur Nordbastion oder in den Medaillon- und Weinlaubsaal anmelden (Teilnehmerzahl begrenzt, letzte Führung startet um 14:30 Uhr). Ein besonderes Highlight wird die beliebte Öffnung der historischen Drehbrücke sein - ein technisches Denkmal aus dem 19. Jahrhundert, das nach wie vor mit Muskelkraft in Bewegung gesetzt wird.
Hinweise
Teilweise nicht barrierefrei.
Öffnung der Drehbrücke
Beginn
Die Drehbrücke verbindet die Schlossinsel mit dem Schlossgarten. 1897 ersetzte man die hölzerne Zugbrücke an dieser Stelle durch die um 90° drehbare Brücke, um Lastkähnen den Zugang zum Umschlagplatz am Burgsee zu erleichtern. Noch heute bewegt ein Wärter die Brücke per Hand mitttels Kurbel: Der Brückenträger wird aus seinen Ruhelagern gehoben und auf dem zentralen Lager bewegt. Vier auf einer kreisförmigen Schiene laufende Räder verhindern ein Kippen des 22 Meter langen Trägers.
Hinweise
Keine Anmeldung notwendig.
Für diesen Programmpunkt ist keine Anmeldung erforderlich.


