Fotoquelle: TempelForum
Sakralbauten
Denkmalkategorie

Neuer Tempel Poolstraße

Über dieses Denkmal

Im Hinterhof der Poolstraße 11–14 verbirgt sich ein einzigartiges Zeugnis jüdischen Lebens und liberaler jüdischer Religionsgeschichte in Hamburg, die baulichen Überreste des Neuen Israelitischen Tempels. Der Tempel wurde 1842 bis 1844 nach Plänen von Johann Hinrich Klees-Wülbern erbaut und bis 1931 als Gotteshaus genutzt. Im Zweiten Weltkrieg weitgehend zerstört, wurde er im Anschluss als Autowerkstatt genutzt. 2020 erwarb die Freie und Hansestadt Hamburg das Gelände mit der Tempelruine. Um die baulichen Überreste langfristig zu sichern, finden derzeit restauratorische, bauhistorische und archäologische Untersuchungen sowie Sicherungsmaßnahmen statt.

Programm

12:00 Uhr, 13 Uhr und 14 Uhr: Erkundung des Ortes mit seiner religions- und stadtgeschichtlichen Bedeutung, seiner Baugeschichte, Nutzung und denkmalgerechte Erhaltung. Von 12-16 Uhr kann die Austellung besichtigt werden: Die Ausstellung macht sichtbar, was bisher im Verborgenen liegt: Historische Schichten, bauliche Zeugnisse sowie deren Bedeutung und Nutzung, die für kommende Generationen langfristig gesichert werden sollen.