Freiherr-vom-Stein-Gymnasium
Über dieses Denkmal
Viergeschossiger Ziegelbau von 1931 mit drei Flügeln in Z-Form. Zwischen Klassentrakt und Aula betont ein überhöhter Turm den Haupteingang. Klassentrakt und Turm sind durch Gesimse in der Waagerechten betont. Flachdächer verstärken diesen Eindruck. Die Ecken sind abgerundet, der Nordflügel ist geschwungen. Das Gebäude zeigt Gedanken des Neuen Bauens, der Amsterdamer Schule, des Expressionismus. Es repräsentiert einen neuen reformpädagogischen Schulbautyp der Weimarer Republik.
Programm
Angeboten wird eine Führung durch das Freiherr-vom-Stein-Gymnasium unter dem Aspekt der Verbindung vom „Neuen Frankfurt“ zum „Neuen Lünen“. Frankfurt/Main war in der Weimarer Republik das Vorbild für den Umgang mit den anstehenden kommunalen Aufgaben: Wohnungsbau, Schulbau, Kultur, Hygiene, soziale Fürsorge, Infrastruktur, … Dafür wurde das Projekt „Neues Frankfurt“ ins Leben gerufen. In diesem Zusammenhang spielte der Schulbau eine zentrale Rolle. U. a. in Frankfurt entwickelte Reformen fanden – dank Bürgermeister Ernst Becker – ihren Weg nach Lünen. Durch die Führung soll aufgezeigt werden, inwiefern das Gebäude (Altbau) des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums ein Ergebnis dieses Gedanken- und Ideenaustausches ist.
Hinweise
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Bitte melden Sie sich vormittags telefonisch unter 02306-98126600 im Sekretariat der Schule an.
Treffpunkt ist auf dem Schulhof an der Friedensstraße vor dem Haupteingang.
Führung durch das Freiherr-vom-Stein-Gymnasium
Beginn
Vom „Neuen Frankfurt” zum „Neuen Lünen”.
Hinweise
Treffpunkt ist auf dem Schulhof vor dem Haupteingang.
