St. Martin und Johanneskirche Bielen
Über dieses Denkmal
1231 findet sich die erste Erwähnung einer Kirche. 1430 wurde der Turm erbaut; der spätgotische Kirchenbau entstand 1430-1500. Die Ostwand des Chores weist bauliche Parallelen zum Chor des Nordhäuser Domes auf. 1787 fand ein größerer Umbau mit spätbarocker Prägung statt. Zu DDR-Zeiten wurde die Kirche stark vernachlässigt und baupolizeilich gesperrt; es drohte der Abriss. Ab 1991 folgten Sicherungs- und Instandsetzungsmaßnahmen; ab 2016 Wiederaufbau und Restaurierung der historischen Kanzel. In den Folgejahren wurden die Fassaden am Langhaus vollumfänglich saniert. Im Jahre 2024 erfolgte die malerische Instandsetzung der Emporen-Bemalungen. Im Jahre 2025 wurde der Marien-Flügelaltar aus dem 15. Jahrhundert gereinigt und der Altarraum renoviert. Im Jahr 2026 starten Kirchengemeinde und Kirchbauverein die Initiative zur Vervollständigung des Bronzegeläuts um die große Glocke, welche im 2. Weltkrieg verloren gegangen ist. Eine große Spendenkampagne wurde im Juni 2026 eröffnet.
Programm
Führungen, Gottesdienst, Kaffeetafel


