Schlösser Forder- und Hinterglauchau
Über dieses Denkmal
Angehörige eines der ältesten Adelsgeschlechter, die reichsunmittelbaren Herren von Schönburg, errichteten gegen Ende des 12. Jhs. am Rande des Muldentals eine Burg als Zentrum ihrer neuen Herrschaft Glauchau. Ab 1470 erfolgte der Umbau in ein spätgotisches Wohnschloss. Ernst II. von Schönburg ließ Anfang des 16. Jhs. das Schloss Hinterglauchau im Stil der Frührenaissance überbauen und das Schloss Forderglauchau errichten. Beide liegen unmittelbar beieinander im Zentrum der Stadt. Der gesamte Gebäudekomplex des Schlosses Hinterglauchau beherbergt seit 1940 das Museum und später auch die Kunstsammlung der Stadt Glauchau. Im Schloss Museum Glauchau vereinen sich prächtig ausgestattete Wohnräume mit Mobiliar, Kunsthandwerk und Gemälden von Renaissance bis Gründerzeit, spätgotische und frührenaissancezeitliche Architekturformen sowie vielseitige Ausstellungsbereiche in einem der ältesten Museen in Sachsen.
Programm
Sonderführungen zum Tag des offenen Denkmals: „Vom Sternenhimmel zum Angstloch“. Zum Denkmaltag öffnen sich die Türen zu sonst nicht zugänglichen Bereichen mit spannenden Einblicken in die über 800-jährige Geschichte des Glauchauer Schlosskomplexes. Ob Sternenhimmel, Angstloch, Herrschaftsloge oder Astwerkportal: Das im 15. Jh. zu einem Wohnschloss umgestaltete Gebäude beeindruckt mit vielfältigen Architekturdetails und kostbarer Ausstattung.
Hinweise
Für die Sonderführungen wird aufgrund begrenzter Plätze um Voranmeldung gebeten. Telefon: 03763 777580. Führungstreffpunkt ist der Kassenbereich im Schloss Museum Glauchau.

