Jungsteinzeitliche Siedlung Ehrenstein
Über dieses Denkmal
Die neolithische Feuchtbodensiedlung aus dem Jahr 3955 v. Chr. gehört zum seriellen transnationalen UNESCO-Welterbe „Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen“. Die Fundstelle der Schussenrieder Kultur ist eines der wenigen Beispiele für eine Feuchtbodensiedlung in einem Flusstal. Sie wurde 1952 entdeckt und untersucht; 1960 folgte eine weitere Grabung. Das Steinzeitdorf weist eine mächtige Kulturschicht mit mindestens fünf Bauphasen innerhalb von 100 Jahren auf. Erhalten sind vollständige Hausplätze, Feuerstellen und Öfen.
Programm
Im Steinzeitdorf Ehrenstein wird der Lehmbackofen angefeuert und Brot gebacken, das anschließend probiert werden darf. Für Kinder gibt es ein Mitmachprogramm. Zudem werden Führungen und Vorführungen für Jung und Alt angeboten. Kaffee, Kuchen und Getränke stehen bereit. Der Förderverein Steinzeitdorf Ehrenstein ist vor Ort und beantwortet Fragen. Unter dem Motto „Geschichte erfahren – Welterbe verbinden“ verbindet ein Shuttle-Service die UNESCO-Welterbestätten Hohle Fels bei Schelklingen und Steinzeitdorf Ehrenstein in Blaustein. Mehrfach am Tag fährt der Bus über Blaubeuren, den Standort des Museums für Eiszeitkunst und Urgeschichte. Fachkundige Guides geben während der Fahrt Einblicke in die zeitlich unterschiedlichen Welterbestätten. Die erste Fahrt startet um 11:00 Uhr.
Hinweise
Die Plätze im Shuttle-Bus sind begrenzt, daher wird um eine vorherige Anmeldung bei der Tourist-Information Schelklingen unter tourismus@schelklingen.de gebeten.
Führung: Jungsteinzeit erleben im Steinzeitdorf
Zeiten
Hinweise
Bitte feste Schuhe fürs Gelände mitbringen.


