Kirche Heilige Familie (Tafelkirche)
Über dieses Denkmal
Mit Bau der Kirche Heilige Familie (HEFA) 1958 in Oberhausen-Lirich haben die Architekten Rudolf Schwarz und Josef Bernard ein Ensemble geschaffen, das mit den umlaufenden, farbig gestalteten Glaswänden des Künstlers Wilhelm Buschulte eine besondere Raumwirkung zu entfalten vermag. Es gilt als herausragendes Beispiel für die Entwicklung des modernen Kirchenbaus und steht seit 2019 unter Denkmalschutz. 2007 hat die Kirchengemeinde St. Marien das Gebäude dem Verein Oberhausener Tafel e. V. zur Verfügung gestellt. Wo sich früher die Gemeinde zum Gottesdienst um den „Tisch des Lebens“ versammelte, werden nun Lebensmittel an Bedürftige verteilt. So wird das Gebäude auch heute noch dem ursprünglichen Auftrag gerecht. 2023-25 wurden die Beton-Glas-Fassade denkmalgerecht saniert, sodass die Fenster nun wieder eine besondere Strahlkraft entwickeln. In einem prägnanten Umfeld (u. a. Zinkfabrik und Park Altenberg, Werksiedlung Gustavstraße) bieten sich neue Chancen als Quartiersmittelpunkt.
Programm
• Denkmalführungen finden ab 10:00 Uhr stündlich statt • eine Ausstellung präsentiert Materialien zur Baugeschichte • Mitglieder der Oberhausener Tafel informieren über die Arbeit der Oberhausener Tafel • Mitglieder des Fördervereins informieren über die Zukunftsperspektiven für das Gebäudeensemble • Kaffee und Kaltgetränke werden bereitgestellt, Sitzgelegenheiten sind vorhanden
Tafelkirche Heilige Familie – Gemeinsam am Tisch
Zeiten
Der Kirchenkomplex (1956-58, Rudolf Schwarz, Josef Bernhard) ist der einzige Zentralbau im Werk von Schwarz, der dort wegweisende Ideen zur Reform des Kirchenbaus realisiert hat. Der quadratische, mit einer Rippendecke über vier schlanken Stützen bedeckete Hauptraum wird durch umlaufende Fensterwände über einem Backsteinsockel belichtet (Wilhelm Buschulte). Seit 2007 nutzt die Oberhausener Tafel die Kirche. In einem prägnanten Umfeld bieten sich inzwischen neue Chancen als Quartiersmittelpunkt.


