Tomburg
Über dieses Denkmal
Die Tomburg ist die Ruine einer Höhenburg in Spornlage, deren Ursprünge bis in das 11. Jh. zurückreichen. Erstmals urkundlich erwähnt wurde sie 1012 und war zunächst Sitz des lothringischen Pfalzgrafen Ezzo, später der Grafen von Kleve. Der heute noch erhaltene Bergfried stammt aus dem 12. oder 13. Jh. Zwischen 1230 und 1420 befand sich die Burg im Besitz der Familie von Müllenark und war über zwei Jahrhunderte das Zentrum des sogenannten Tomberger Ländchens. Nach ihrer Zerstörung im Jahr 1473 wurde die Herrschaft Tomburg bis 1789 zwischen dem Erzbistum Köln und dem Herzogtum Jülich geteilt. Durch den Abtrag von Werksteinen und den Basaltabbau ging ein erheblicher Teil der Bausubstanz verloren. Ausgrabungen im Jahr 1968 legten die Grundrisse ehemaliger Wohn- und Wirtschaftsgebäude frei.
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