Kath. Pfarrkirche St. Konrad
Über dieses Denkmal
Über und nebenan zum alten Römerlager und einer Zisterzienserinnen-Abtei entstand ab den 1930er-Jahren die Siedlung Gnadental. Der Bevölkerungszuzug nach dem II. Weltkrieg machte den Bau einer Pfarrkirche unumgänglich. St. Konrad wurde 1954–55 nach Plänen des Architekten Gottfried Böhm errichtet und 1958 von Kardinal Joseph Frings geweiht. Der spätere Pritzker-Preisträger schuf einen lichtdurchfluteten Raum mit raumhohen farbigen Glasfenstern nach eigenem Entwurf mit eindrucksvoller Blumenfülle und kleinen Menschendarstellungen, denen ein filigran gestalteter Altarbaldachin vorgestellt wurde.
Programm
Führung
Beginn
Von außen erweckt das Kirchengebäude mit seinem gewölbten Pultdach und seitlichem Campanile eher Assoziationen mit einer Werkhalle. Durch einen flurähnlichen Eingangsbereich gelangt man dann in einen lichtdurchfluteten Raum. Die Führung gibt einen Eindruck von der Bauaufgabe Kirche in den 1950er-Jahren und ordnet St. Konrad in das Werk des Architekten Gottfried Böhm ein. Ein wichtiges Thema ist auch der Umgang mit Kirchen wie dieser in den kommenden Jahrzehnten.
