Hüttenstollen
Über dieses Denkmal
1842-45 aufgefahrenes Steinkohlenbergwerk, letzte Betriebsphase (Notbergbau) endete 1954. Ab 1842 erstellter Bogenausbau aus Bruchsteinen (kreidezeitlicher Sandstein), ca. 40 m Länge, bis heute unverändert erhalten, zugehöriges Mundloch ebenfalls. Das übrige Bergwerk zeigt unterschiedliche Arten und Zeitschnitte des historischen Holzausbaus. Ein untertägiger Bremsberg verdeutlicht, wie im Stollenbergbau Höhenunterschiede mithilfe der Schwerkraft überwunden werden konnten.
Events
Steinkohlenbergbau und Frühindustrialisierung
Zeiten
Im heutigen Mittelniedersachsen wurde bereits im ausgehenden Mittelalter Steinkohle abgebaut. Lange vor Beginn des Industriezeitalters diente die Kohle als Energieträger für die Salzproduktion, die Glasherstellung und die Tonverarbeitung. Der Hüttenstollen als technisches Denkmal jener Epoche veranschaulicht die Besonderheiten des Steinkohlenbergbaus in Norddeutschland. Eine Führung durch das Bergwerk lässt die spezifischen Arbeitsbedingungen und geologischen Grundlagen deutlich werden.
Hinweise
AnmeldungWebsite: hier anmelden
E-Mail: termin@der-huettenstollen.de
Telefon: 0160-95968820
Anmeldung optional