Fotoquelle: Werner J. Hannappel
Industrie
Denkmalkategorie

Industriedenkmal Zeche Radbod

Über dieses Denkmal

Die Zeche Radbod entstand 1899 und nahm 1907 die Kohleförderung auf. Bekannt wurde sie tragischerweise durch das Grubenunglück von 1908, bei dem 350 Bergleute ums Leben kamen. Nach ihrer Stilllegung 1990 blieb ein Teil der Anlage als Industriedenkmal erhalten und zählt heute zu den bedeutenden Zeugnissen der Bergbaugeschichte in Hamm.

Programm

Mit der Abteufung der Schächte 1 und 2 im Jahr 1905 begann die Bergbaugeschichte des vereinten Bockum-Hövels. Ein besonderes technisches Denkmal ist die historische Dampffördermaschine von Schacht 1. Sie gehört zu den wenigen erhaltenen Maschinen ihrer Art und veranschaulicht eindrucksvoll die Technik, mit der über Jahrzehnte die Kohleförderung betrieben wurde. Arthur Ensenbach erläutert bei einem Kurzvortrag die Funktionsweise, die technische Bedeutung und die Geschichte der Anlage.