Eckhaus Unter den Schwibbögen/ehem. Salvatorkapelle
Über dieses Denkmal
Das markante dreigeschossige Eckhaus mit Walmdach ist bekannt für seine reich gestaltete klassizistische Fassade mit Putzgliederung. Sein Kern ist jedoch viel älter. Es wurde über romanischen Kellern errichtet. Im Westteil befindet sich noch heute die einstige Salvatorkapelle, ein hoher spätgotischer Einstützenraum mit Sternrippengewölbe, der 1476 als Votivkapelle erbaut und 1542 profaniert wurde. Seither sind die Räume als Gaststätte genutzt.
Programm
Ein Bauwerk der Sühne
Zeiten
Hinter der mächtigen klassizistischen Fassade des Eckhauses verbirgt sich Überraschendes. Im Westteil befindet sich die einstige Salvatorkapelle, ein spätgotischer Einstützenraum mit Sternrippengewölbe. Dieser sakrale Ort wurde aufgrund eines Hostiendiebstahls 1476 als Sühnetat vom Eigentümer und Regensburger Bürgern errichtet. Sie diente damit nach mittelalterlichem Rechtsverständnis als Teil der Wiedergutmachung. Rita Graf-Dallmeier und Petra Lorey-Nimsch stellen diesen besonderen Raum vor.
Hinweise
Führung um 13:00 Uhr mit Gebärdensprachbegleitung durch Carmen Böhm (B. A.). Treffpunkt aller Führungen: Vor dem Gebäude, Zugang Lokal Galerie.
