Getreidespeicher Oßmannstedt
Über dieses Denkmal
Anfang des 20. Jhs. entwickelte sich am Oßmannstedter Güterbahnhof ein Wirtschaftshof der Apoldaer Landhändlerfamilie Gebhardt mit zwei Lagerhallen und Gleisanschluss. Mit Beginn des II. Weltkrieges plante die Thüringer Hauptgenossenschaft Raiffeisen dort einen als kriegswichtig angesehenen Getreidespeicher zur Aufnahme der umliegenden Ernten. Den Bau des ca. 25 m hohen Zellenspeichers übernahm die SUKA-Silo-Bau aus München, die technische Ausstattung lieferte die MIAG aus Braunschweig/Dresden. Das Areal war bis in die 1970er-Jahre in Betrieb und verfiel danach bis 2021. Seit dem widmen sich Verein und Eigentümer der Reaktivierung und Öffnung des Geländes. Trotz des starken Verfalls ist die Hofanlage heute wieder zu erkennen und ein Großteil der Technik ist erhalten.
Programm
Führungen zur historischen Fördertechnik
Zeiten
Es finden stündliche Führungen zur Geschichte des Gebäudes statt. Wir erläutern die Anlage des ehemaligen Güterbahnhofs sowie die Funktionsweise des historischen Getreidespeichers.
Hinweise
Nur stündlich Zugang zum Dachgeschoss.


