Eckhaus der Versuchssiedlung Schorlemerallee
Über dieses Denkmal
Das Eckhaus Schorlemerallee/Ecke Spilstraße wurde 1929 in Stahlskelett als Teil der „Versuchssiedlung Schorlemerallee“ der Architekten Brüder Luckhardt und Alfons Anker entworfen und erbaut: 1926-1931 entstanden 20 Einfamilien-Reihenhäuser sowie ein Ateliergebäude im Stil der Neuen Sachlichkeit als Modellbauten der Konzeption der „Neuen Wohnform“, so der Titel der programmatischen Publikation der Architekten in 1930. Bauabschnitt 1 entstand in traditionellem Mauerwerk, Bauabschnitt 2 in patentiertem Stahlskelett und Bauabschnitt 3 in modernem Stahlbeton.
Programm
Wohnungsbau der Moderne: Schorlemerallee 7
Zeiten
Das Wohnhaus der Versuchssiedlung Schorlemerallee als Beispiel des Neuen Bauens, dem Wohnkonzept der Offenheit: Licht, Luft, Platz – im Innenraum, zum Außenraum, in Räumen für die ganze Familie. Zugleich war es das Baukonzept der Sparsamkeit: schnell in geschraubtem Stahlskelett, preisgünstig mit marktüblichen Materialien, wartungsarm in der Ausstattung, effizient in der Wärmedämmung. Das Ästhetikkonzept lautet hier „form follows function“: Die Ästhetik folgt der Stahlskelettkonstruktion.
Hinweise
Kein Fotografieren im Haus, keine Tonaufnahmen. Gespräch oder Ergänzungen erwünscht.


