Möbius-Doppelwohnhaus im Stadtteil Leipzig-Gohlis
Über dieses Denkmal
Der Jugendstilarchitekt Paul Möbius (1866-1907) entwarf Mietshäuser, Villen, Grabmale und einen Ausstellungspavillon in einer eigenständigen Formensprache. Das 1903 errichtete Doppelwohnhaus mit einer Fassade aus Betonfertigteilen zählt zu seinen Hauptwerken. Das Gebäude ist ein prägnantes Beispiel für den Leipziger Jugendstil und dokumentiert Möbius’ gestalterischen Anspruch im Wohnungsbau.
Programm
Das repräsentative Doppelwohnhaus von 1903 mit seiner Fassade aus Betonfertigteilen gehört zu den Hauptwerken von Paul Möbius (1866–1907). Zu sehen ist eine Ausstellung über sein Leben und Werk. Die aktuelle Sonderausstellung „Leipzig vor 80 Jahren. Alltag in Ruinen“ zeigt Bilder von Karl Heinz Mai, einem der wichtigsten Chronisten der Leipziger Nachkriegszeit. Sie entstand in Kooperation mit dem Verein NordWest Stern. Nach Bedarf werden Führungen durch beide Ausstellungen angeboten.
Architekturspaziergang durch das Franzosenviertel
Beginn
Das Wohnquartier in Norden von Gohlis mit seinen repräsentativen Mehrfamilienhäusern und Schmuckplätzen wurde nach 1898 planmäßig angelegt, acht Jahre nach der Eingemeindung des Dorfes nach Leipzig. Die Straßen wurden nach Schlachten des Deutsch-Französischen Krieges (1870/71) benannt. Nach 1945 erhielten sie ihre heutigen Namen.
Hinweise
Treffpunkt: Coppiplatz.


