Millerntorwache
Über dieses Denkmal
Das Millerntor war im 17. Jh. bis zur Entfestigung um 1819 das westliche Haupttor Hamburgs. 1819/20 wurde das Torhaus nach Plänen des Baumeisters Carl Ludwig Wimmel neu gebaut. Um 1800 war es das einzige Tor, durch das die jüdische Bevölkerung in die Stadt gelangen konnte. Von der gesamten Anlage, die ursprünglich aus zwei größeren Gebäuden mit Torhäuschen und Zaun bestand, ist heute nur noch das Torhäuschen erhalten, das zwischenzeitlich um 30 m in die Wallanlagen hineinversetzt wurde. Seit 2024 bietet dort die Alfred Toepfer Stiftung Raum für temporäre künstlerisch-kulturelle Projekte.
Programm
Auch geöffnet am 11.09.2026, 16:00 - 21:00 Uhr. Ausstellung "Auf der Wacht": 11.09.2026 & 12.09.2026 & 13.09.2026, 16:00 - 21:00 Uhr Die Ausstellung der Künstlervereinigung Club D'Arc setzt sich künstlerisch mit dem Thema Grenzen auseinander und nimmt dabei Bezug auf die Geschichte des Ortes als ehemaliger Grenzposten. Unter dem Titel „Auf der Wacht“ präsentiert sie Arbeiten von Cristina Rüesch („Tales of Tunnels“), Franziska Opel („Balcony Days“) sowie Coline Meret Lola Jud („Peanuts"). Szenische Lesung „Dans l'orange du matin": 13.09.2026, 19:00 - 21:00 Uhr In der szenischen Lesung mit Jet Withers und Johanna Kliem führt das Jahr 2100 in eine Welt, in der die ehemaligen Metropolen überflutet sind und die Gesellschaft auf einer schwimmenden Insel im Meer lebt. Aus der Perspektive von Kiki, die als Teil eines Experiments die vergangenen 75 Jahre im Kälteschlaf verbracht hat, blickt Jet Withers auf eine versunkene Gegenwart zurück.
