Wohnhaus Luhestraße 19
Über dieses Denkmal
Die Luheinsel in Winsen war in den vergangenen Jahrhunderten Wohn- und Arbeitsort einer Vielzahl an Handwerkern. Die Luhestraße 19, das kleinste Haus Winsens, blickt auf eine jahrhundertealte Geschichte zurück. Es wurde vom Heimat- und Museumsverein Winsen (Luhe) und Umgebung erworben, um dieses Denkmal für die Zukunft zu erhalten. Viele Jahrzehnte war es unbewohnt und blieb dadurch von großen Umbaumaßnahmen verschont. Das historisch bedeutsame Gebäude birgt viele Rätsel, die das Museum im Marstall bei seiner Restaurierung entdecken und aufklären will. Dazu wird es aktuell von Spezialist-/innen wie einem Bauforscher, einer Restauratorin, einem archäologischen Team und einem Stadtgeschichtler untersucht.
Programm
Zwischen 13 und 16 Uhr kann das Gebäude bei rund 30-minütigen Führungen besichtigt werden. (13 Uhr, 13:45 Uhr, 14:30 Uhr, 15:15 Uhr) Zudem werden zwei Handwerker vor Ort sein, die bei der Restaurierung des Historischen Gebäudes von 1647 mitwirken: Tassilo Turner, Spezialist für Fachwerksanierung, erläutert die komplizierten Arbeiten am Gebäude. Denn ganz so einfach ist das Ersetzen eines Fachwerks in einem so alten Gebäude wie der Luhestrasse nicht: Das Einarbeiten neuer Fachwerkschwellen bei einem stark verformten Haus ist ebenso aufwendig wie die Ergänzung verfaulter Tragehölzer. Dabei werden auch typische Zimmermannsarbeiten vorgestellt. Der Restaurator und Malermeister im Handwerk, Thorsten Neidhardt wird ebenfalls vor Ort sein. Er ist zuständig für die Restaurierung und Wiederherstellung der Wandoberflächen in der Luhestraße. Auch er führt vor Ort einige Arbeiten vor, wie das Anlegen und Freilegen von sogenannten „Farbtreppen“.
Hinweise
Das Gebäude selber ist nicht barrierefrei.
Führung mit Einblicken in aktuelle Untersuchungen
Zeiten
Bei einer Führung erhalten Sie exklusive Einblicke in die aktuellen Forschungen zur Luhestraße 19. Wir erläutern Ihnen die die Besonderheiten des Gebäudes anhand holzkundlicher Untersuchungen (Dendrochronologie), Funden aus den Fußböden, die ergraben wurden, oder den ersten Tapeten des Gebäudes.
Hinweise
In unmittelbarer Nähe des Gebäudes gibt es keine Parkmöglichkeiten. Bitte nutzen Sie die öffentlichen Parkplätze der Stadt, z. B. an der Eppens Allee. Der Zugang ist nicht barrierefrei.
Für diesen Programmpunkt ist keine Anmeldung erforderlich.
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