Jenaer Glaspavillon
Über dieses Denkmal
Der Jenaer Glaspavillon wurde 1974-78 nach den Plänen des Jenaer Architekten Friedhelm Schubring errichtet. Er ist ein herausragendes und seltenes Beispiel für die Adaption der sog. Kalifornischen Moderne Richard Neutras und der Chicagoer Moderne Mies van der Rohes in der DDR-Architektur. Folgerichtig steht er seit dem 1. Juni 2005 auf der Landesdenkmalliste Thüringen.
Programm
Am "Denkmaltag-Wochenende" veranstaltet der Glashaus im Paradies e.V. zwei Events, um den Jenaer Glaspavillon sichtbarer und vielseitig erfahrbar zu machen. Den Auftakt macht am Samstag (12.9.) eine Talkrunde zwischen Martin Maleschka (Eisenhüttenstadt) und Gunter Krieg (Jena), in der der Glaspavillon in die Jenaer Stadtentwicklung zwischen 1950 und 1980 eingebettet wird. (Details s. Programmpunkte) Am Sonntag (13.9.) verbindet der Glashaus-Verein die Öffnung des Denkmals mit einer Schaufenster-Ausstellung aus Zeitzeugen-Stimmen zum Haus, begleitet von zwei Jenaer Newcomer-Bands und einer kleinen nachmittäglichen Verköstigung. (Details s. Programmpunkte)
Hinweise
Der Glaspavillon ist nahezu barrierefrei.
Er ist am Denkmaltag über die Terrassenseite zugänglich.
Da der Zugang an dieser Seite über einzelne Bodenplatten, die in Abständen zueinander in den Rasen gelegt sind, erfolgt, sprechen Sie uns gern an, damit wir den anderen Eingang für Sie öffnen können.
Die beiden Toiletten sind leider sehr schmal und bieten nur für 1 Person Platz.
(Dieser Umstand wird leider erst nach dem Denkmaltag baulich behoben.)
Mehr Detail zu den Barrieren in und um das Haus finden Sie hier:
https://www.glashaus-paradies.de/index.php/0da5491a6e5190eb8c20ac5329565876/1/64
Die Terrasse wird zur Bühne - Begleit-Konzerte
Zeiten
Begleitet wird der Denkmaltag von den beiden Jenaer Newcomer-Bands „Kalter Dienstag“ und „Frau Meyer“. Neben der musikalischen Untermalung des offenen Denkmals möchte der Verein insbesondere den jungen Bands eine ungewöhnliche Bühne zu bieten. Denn am Tag des Offenen Denkmals treffen das Laufpublikum aus dem Park und die Interessierten des Denkmaltags hier zusammen.
Hinweise
Spielzeit:
15 Uhr - "Frau Meyer" (poppig-jazzig, Rhodes, weibliche Stimme, deutsche Texte)
16 Uhr - "Kalter Dienstag" (funkig bis punkig, weibliche Stimme, verschieden-sprachige Texte)
Hutgage erwünscht
Schaufenster-Ausstellung "Erzähl uns..."
Beginn
Die Öffnung des Hauses am Denkmaltag wird mit einer Schaufenster-Ausstellung aus Zeitzeugen-Stimmen zum Haus verbunden. Bereits im Frühjahr startete der Verein eine Postkarten-Aktion mit dem Aufruf (und Aufdruck) „Erzähl uns deine Glashaus-Geschichte!“. Besuchende können die kleine Schaufenster-Ausstellung um ihre eigenen Erinnerungen zum Haus erweitern oder die vorhandenen einfach als Gesprächsanlass über Haus und Zeit nutzen.
Hinweise
Die Postkarten liegen in der Jenaer Innenstadt an verschiedenen Stellen aus: in der Touristinformation, im Stadtmuseum, in der Ernst-Abbe-Bücherei, in der Jenaer Bücherstube, dem taf, bei "Holz&Hygge" und in der Kunsthandlung Huber&Treff.
Sie können bis Ende August an den auf der Karte aufgedruckten Abgabestellen abgeben werden, um Teil der Ausstellung zu werden.
(Gern auch noch danach, um in eine 2. Auflage des Jubiläumsbuches einzufließen.)
Zeitzeugen, die nicht mehr in Jena leben, aber ihre Erinnerung gern mit uns teilen, schreiben uns sehr gern eine Mail.
Jena: Eine Ansichtssache. Zwei Leben in Postkarten
Beginn
In dem von Doris Weiland (Kunsthistorikerin) moderierten Gespräch begegnen sich der DDR-Kunst-am-Bau-Experte Martin Maleschka (Jg. 1982) und der Jenaer Ansichtsfotografen-Sohn und Konkrete Künstler Gunter Krieg (Jg. 1956). Dabei treffen nicht nur 2 Generationen aufeinander, sondern 2 Bewahrer von DDR-Ansichtskarten – der eine als Sammler, der andere als Erbe. Die Karten dienen als Gesprächsanlass über (Architektur-)Fotografie als (historische) Quelle der (DDR-)Gesellschaft von 1950 bis heute.
Hinweise
Einlass: ab 16 Uhr
Eine kleine Auswahl an Getränken wird bereit gestellt.


