Haus des Deutschen Ostens
Über dieses Denkmal
Das heutige Kultur- und Begegnungszentrum Haus des Deutschen Ostens ist im früheren Benediktinerinnenkloster am Lilienberg untergebracht. Gestiftet wurde das Kloster 1699 durch den Münchner Bürgermeister Alberti. 1715 wurde es zum Vollkloster. Der Bau wurde 1750 abgeschlossen. Lange vor der restlichen Au wurde das Kloster bereits 1724 ein Teil von München. Nach der Säkularisation 1802 und mehreren Umbauten war es u. a. Rentamt, Bezirksamt und Kfz-Zulassungsstelle, bevor es 1970 zum HDO wurde.
Programm
Das Haus des Deutschen Ostens ist inklusive der beiden Flurausstellungen „Das Who is Who der Deutschen aus dem östlichen Europa“ sowie „Motherland“ (Fotoausstellung zu Usbekistan) geöffnet. Die Bibliothek des Hauses inklusive Möglichkeit zur Anmeldung und Ausleihe ist ebenfalls geöffnet. Die Gaststätte „Bohemia“ mit böhmischer Küche ist ab 12:00 Uhr geöffnet.
Hinweise
Events
Kurzführung durch die HDO-Bibliothek
Zeiten
Die Bibliothek des Hauses des Deutschen Ostens umfasst rund 90.000 Bände sowie 381 laufende Periodika und ist damit die größte öffentliche Spezialbibliothek ihrer Art in Bayern. Der Sammelschwerpunkt liegt auf der Geschichte und Kultur der Deutschen des östlichen Europa. In der Kurzführung werden die Geschichte der Bibliothek erläutert und deren Räumlichkeiten gezeigt. Zudem werden einige besondere Schätze des Bestandes präsentiert und ein Einblick ins sonst verschlossene Magazin gewährt.
Hinweise
Kurzführung: Vom Kloster zum Begegnungszentrum
Zeiten
In einer Kurzführung wird die Geschichte des Gebäudes von den Anfängen als Benediktinerinnenkloster Ende des 17. Jhs. über die Nutzung nach der Säkularisation als Amtsgebäude bis zum heutigen Begegnungszentrum „Haus des Deutschen Ostens“ vorgestellt. Neben der vielfältigen Nutzungsgeschichte des Hauses werden auch die denkmalgerechten Renovierungen der letzten Jahre kurz präsentiert. Besonderes Highlight der Führung ist die Besichtigung des sonst nicht zugänglichen Dachstuhls des Hauses.
Hinweise
Vortrag Dr. Lilia Antipow
Beginn
Der letzte Akt: Das Ende des deutschsprachigen Verlagswesens in Königsberg, Breslau und Reichenberg 1945. Vortrag von Dr. Lilia Antipow, Leiterin der Bibliothek.
Geführte Fototour: Das Denkmal im Fokus
Beginn
Angebot für Hobbyfotografen: Bei einem spannenden Rundgang durchs Haus gibt die erfahrene Fotografin Annette Hempfling Tipps und Tricks, wie Architekturfotografie besonders gut gelingen kann. Wie findet man Motive im Innen- und Außenbereich? Wie arbeitet man mit Licht und Schatten, um stimmungsvolle Bilder zu erzeugen? Wie komponiert man einen interessanten Bildausschnitt? Diese und weitere Themen können die Teilnehmenden direkt mit eigener Kamera oder auch dem Smartphone praktisch ausprobieren.
Hinweise
Anmeldung erforderlichAnmeldung bis: 14.09.2025
E-Mail: poststelle@hdo.bayern.de
Telefon: 089449993-0