Lutherische Christuskirche
Über dieses Denkmal
Die lutherische Gemeinde gründete sich in Erfurt 1836, nachdem König Friedrich-Wilhelm III. in Preußen (zu dem Erfurt damals gehörte) 1817 die Union zwischen der reformierten und der lutherischen Kirche zu einer "evangelisch-christlichen" Kirche verfügte. Die lutherischen Christen waren der Meinung, dass einander ausschließende Lehren nicht in einer Kirche gleiches Recht haben können - z. B. hinsichtlich des Heiligen Abendmahls. Pfarrer Johann Andreas August Grabau von der Andreaskirche Erfurt war einer von ihnen, wegen Ablehnung des königlichen Befehls wurde er inhaftiert, er ist der Vater unserer Kirchgemeinde. 1912 wurde der Grundstein des neoklassizistischen Kirchenbaus mit Gemeindesaal und Pfarrhaus gelegt; Architekt war Max Brockert. 1938 wurde die Kirche unter Architekt und Holzbildhauer Richard Oertwig renoviert. 1973-75 wurden Kupferdach und Anstrich des Turms (36 m) erneuert; 1998-2000 erhielt die Kirche ein neues Dach.
Programm
jeweils 13 Uhr Führung, nach Bedarf Wiederholung, Möglichkeit der Turmbesteigung (auf eigene Gefahr)


