St.-Johannis Kirche
Über dieses Denkmal
Im II. Weltkrieg wurden in Deutschland viele Kirchen zerstört. Um kurzfristig neue Gottesdiensträume zu schaffen, entwickelte der Architekt Otto Bartning ein variables Typenprogramm für das Hilfswerk der evangelischen Kirche. Insgesamt wurden in Ost- und Westdeutschland 43 der sogenannten Notkirchen errichtet. Alle haben die vorgefertigten Holzbinder gemeinsam, die das tragende Gerüst bilden und den Innenraum prägen. Mit tatkräftiger Hilfe der Gemeindemitglieder wurden die Außenwände aus ortsüblichen Materialien, oft Trümmersteinen, errichtet. In Rostock waren es Klosterformziegel der teilzerstörten Jakobi kirche. Nach der Grundsteinlegung am 12.06.1949 erfolgte am 17.09.1950 die Weihe. Im Jahre 2017 wurde daran angrenzend das Chorhaus errichtet und bildet mit der Kirche ein qualitätsvolles Ensemble, das sich harmonisch in die Parklandschaft einfügt.
Programm
■ 14 und 16 Uhr: Führungen durch Kirche und Chorhaus: „Wenn Steine reden könnten!“ – Erläuterungen zur besonderen Baugeschichte der Kirche
