Collegium Jenense
Über dieses Denkmal
1548 bezog die Academia Jenesis die Gebäude des ehem. Dominikanerklosters im südwestlichen Stadtgebiet. Nach der kaiserlichen Privilegierung 1557/58 setzte ein umfangreicher Umbau des Klosters unter Leitung des Landesbaumeisters Nickel Gromann (um 1500-1566) ein. In mehreren Bauabschnitten entstand ein einzigartiges frühneuzeitliche Universitätsensemble mit Hörsälen und Unterkünften für Studierende in der angrenzenden Collegienkirche, die zugleich weiterhin als Grablege diente. Im Zweiten Weltkrieg wurden die Gebäude schwer beschädigt, die Kirche fast vollständig zerstört. Nach umfassenden Ausgrabungen ab 1947 wurden 1955-1957 die Gebäudeflügel entlang Kollegiengasse/Nonnenplan nach Plänen des Entwurfsbüros für Industriebau errichtet. Dabei orientierte man sich am frühneuzeitlichen Grundriss des Universitätsensembles und schuf in qualitätsvoller Architektur, gleichzeitig schlichter Abgrenzung zum erhaltenen historischen Bestand einen würdigen neuen Abschluss des Collegien-Hofes.
Programm
Konzert und Führung im sonst an den Wochenenden verschlossenen Collegien-Hof. Die Gebäude selbst können leider nicht begangen werden.
Pop-up-Konzert
Beginn
Anläßlich des 50. Geburtstags des Knabenchors der Jenaer Philharmonie geben der Knabenchor und seine Gäste am Tag des offenen Denkmals in/ an verschiedenen Kulturdenkmalen Po-up-Konzerte. Im Collegium die Knabenchöre Jena und Uetersen, der Männerchor Göttingen und der Chors der Ehemaligen.
Die Geschichte des Collegium Jenense
Beginn
Führung mit Dr. E. Paust, Kustos der Sammlung der Ur- und Frühgeschichte der Friedrich-Schiller-Universität
Hinweise
Der Anfang der Führung richtet sich nach dem Ende des Konzertes. Es kann also zu kleineren Verschiebungen kommen.


