St. Nikola
Über dieses Denkmal
Das wertvollste Ausstattungsstück der Kirche ist der spätgotische „Christus in der Rast“ von Hans Leinberger, dem wohl größten bayerischen Bildschnitzer seiner Zeit. Die 1,40 m hohe Skulptur aus Lindenholz befindet sich in einem klimatisierten Glaskasten im südlichen Seitenschiff. Nur mit dem Lendenschurz bekleidet, sitzt Christus erschöpft auf einem Sockel, das dornengekrönte Haupt schwer auf die rechte Hand gestützt – Rast auf seinem Leidensweg. 2002 war dieses Kunstwerk mit überregionaler Bedeutung als Leihgabe zur Jubiläumsausstellung im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg zu sehen. Die ehemalige Vorstadt „St. Nikola“ gehört zu den alten ländlichen Siedlungen, die schon bestanden, bevor die Stadt Landshut gegründet wurde. Das archäologische Fenster gibt einen Blick auf die Vorgängerkirche aus dem 11. / 12. Jahrhundert frei. Es ist das älteste nachrömische Ziegelbauwerk im weiten Umfeld. Seitlich sind Schautafeln zur Erklärung angebracht.
Programm
Die Kirche und Christus in der Rast können besichtigt werden. Seitlich vom archäologischen Fenster in Alt St. Nikola sind Erklärungen und Schautafeln über das Vorgängerbauwerk und die Ausgrabungen. Beim Kunstwerk „Christus in der Rast“ wird für den Tag des offenen Denkmals ein Roll-up mit Informationen platziert.


