Dom Sankt Nikolaus zu Stendal
Über dieses Denkmal
Der Dom Sankt Nikolaus in Stendal ist eine der bedeutendsten spätgotischen Backsteinkirchen Norddeutschlands und blickt auf eine über 800-jährige Geschichte zurück. Obwohl er nie Sitz eines Bischofs war, trägt er aufgrund seiner enormen Bedeutung als geistliches Zentrum der Altmark seit Jahrhunderten den Ehrentitel „Dom“. Seine Besonderheit sind die z.T. 600 Jahre alten Glasmalereifenster.
Programm
• 10.45 Uhr Thematischer Gottesdienst im Hohen Chor; • 12-17 Uhr offene Kirche; • 14 Uhr Kirchenführung mit Dompfarrer Markus Schütte; • 15 und 16 Uhr Turmführungen; • 13 bis 14 und 15 bis 17 Uhr Liegestuhlführungen Glasfenster.
Hinweise
Kurzer Weg zum Bahnhof. Parkplätze rund um den Dom und auf dem Domhof (Einfahrt Hallstraße 28).
Auch die Marienkirche am Markt kann von 10 bis 17 Uhr besichtigt werden.
Gottesdienst um 10:45 im Hohen Chor des Domes
Beginn
Der Predigttext von der Erschaffung der Welt stellt Gott als unermüdlichen Netzwerker der Menschheit vor. Die Kirche mit ihren Gebäuden ist dafür nur ein Hilfskonstrukt, gestrebt wird nach etwas Höherem ... Lassen Sie sich hineinnehmen in das Thema des Tages: „NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur – Historische Bauten, die uns bewegen und verbinden.” Pastorin i.R. Schlenker lädt alle an einen mystischen Ort – in ein Schatzkästlein!
Turmführungn
Zeiten
Sie führt um 15 und um 16 Uhr in den Nordturm, allerdings kann aus Sicherheitsgründen die Kurfürstenglocke nicht angeschaut, statt dessen aber ein Blick in die Orgel und auf die Gewölbe im Dachbereich geworfen werden.
Hinweise
Aus Sicherheitsgründen können Kinder nur in Begleitung von Erwachsenen mitgenommen werden.
Liegestuhlführungen zu den Glasfenstern
Zeiten
Von 13 bis 14 und 15 bis 17 Uhr: Legen Sie sich in einen Liegestuhl und holen Sie sich mit einem Fernglas die mittelalterlichen Bildmotive ganz nah heran – Sie werden staunen! Sie denken, Sie sitzen in einem Schatzkästlein! Ruth-B. Schlenker erläutert Ihnen, wenn Sie es wollen, was Sie sehen. Schlenkers besonderes Interesse gilt antijudaistischen Bildmotiven, die sie auf Nachfrage zeigt und erklärt.
Die Geschichte des Doms von den Anfängen bis heute
Beginn
Dompfarrer Markus Schütte bietet bei dieser Sonderführung um 14 Uhr einmalige Einblicke in die Geschichte des Doms bis hin zu den geplanten Sanierungsmaßnahmen ab 2027. Netzwerke haben immer eine Rolle gespielt – bei der Errichtung damals gleichermaßen wie heute bei der Erhaltung des Gebäude-Areals. Andererseits gehören Kirchgebäude originär zu den „historischen Bauten, die uns bewegen und verbinden”. Die Veranstaltung ist zugleich ein Dankeschön an alle Unterstützer*innen des Erhalts des Domes.


