Burg zu Hagen
Über dieses Denkmal
Vor ca. 800 Jahren erbauten die Bremer Erzbischöfe die Burg, um die Bramstedter Kirche vor den aufständischen Stedingern zu schützen. Nach der Reformation fanden in der Burg noch bis 1820 Gottesdienste statt, sie diente als Amtshaus und Gefängnis und von 1846 bis 1978 beherbergte sie Wohnungen für die Bediensteten des Amtsgerichtes. Heute ist sie mit ihrer ungewöhnlichen Grisaille-Malerei ein historisch äußerst wertvolles Baudenkmal und hat sich zu einem überregionalen Kulturzentrum entwickelt.
Programm
Die Geschichtswerkstatt der Burg zu Hagen im Bremischen stellt sich mit ihren Arbeiten an mehreren Stationen vor. Nach dem diesjährigen Motto „Wert-voll: Unbezahlbar oder unersetzlich?“ werden Transkriptionen von Urkunden, Akten, Familiennachlässen, diversen Geschichten aus der Region von den ehrenamtlich wirkenden Teilnehmern der Geschichtswerkstatt an den verschiedenen Stationen in der Burg zu Hagen aufgezeigt.
Menschen zwischen Elbe und Weser
Zeiten
15 filmische Einzelportraits. Wer sind wir? Wohin wollen wir? Was hält unsere Gesellschaft zusammen? Was macht unsere Heimat aus? Das sind grundlegende Fragen, die sich gerade in Zeiten weltumspannender Krisen und gesellschaftlicher Zäsuren stellen. In Kooperation mit dem Landschaftsverband Stade hat der Filmer und Regisseur Rainer Ludwigs (Ottersberg) in den Jahren 2023/2024 den Film „Menschen zwischen Elbe und Weser“ realisiert, der versucht, Antworten auf diese Fragen zu geben.
