Fotoquelle: Liebenow
Archäologische Plätze
Denkmalkategorie

Grabhügel im Heselbuch

Über dieses Denkmal

Vor gut 100 Jahren waren in Württemberg-Hohenzollern etwa 7.000 vorgeschichtliche Grabhügel bekannt. Die wenigen heute noch auf St. Johanner Gebiet lokalisierbaren Grabhügel stammen aus der mittleren Bronzezeit um 1450 v. Chr. oder der frühen Eisenzeit um 650 v. Chr. Zu ihnen gehört der noch gut erhaltene eisenzeitliche „Burren“ der Hügelgruppe im „Heselbuch“. In der Umgebung wurden zudem das „Kollier der Dame von Würtingen“ sowie späteisenzeitliche Rennöfen zur Eisengewinnung entdeckt.

Programm

Mitglieder des Geschichtsvereins St. Johann e. V. erläutern am gut erhaltenen eisenzeitlichen „Burren“ die vorgeschichtlichen Spuren auf St. Johanner Gebiet. Anhand von Fotografien werden Funde aus der Hügelgruppe im „Heselbuch“ vorgestellt, darunter Relikte, die heute in Museen in Reutlingen und Stuttgart zu sehen sind, sowie das „Kollier der Dame von Würtingen“ aus einem bronzezeitlichen Grabhügel. Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der Ausgrabungen auf dem nahe gelegenen „St. Johanner Feld“ werden zudem die dort entdeckten späteisenzeitlichen Rennöfen zur Eisengewinnung erläutert. Die etwa 30-minütigen Erläuterungen finden bei geeignetem Wetter um 10:30 und 14:30 Uhr statt.

Hinweise

Der Weg vom Parkplatz „Gestütshof“ entlang der Baumallee zum „Fohlenhof“ am Albtrauf und weiter zum Grabhügel sowie zurück beträgt etwa 4,5 km. Eine weitere, jedoch gefährlichere Möglichkeit führt vom Parkplatz „Ochsenbühl“ über die L 380 und etwa 300 m auf dem Feldweg nach Osten zum Waldrand. Beide Wege werden mit „Spangensymbolen“ angezeigt.

Die Runde von Bleichstetten über Rutschenfels und Rohrauer Hütte, in der man sich auf Gäste freut, beträgt etwa 7 km.