Fotoquelle: Karin Geiss
Wohnbau & Siedlungen
Denkmalkategorie

Kaisenhausmuseum

Über dieses Denkmal

Um die Wohnungsnot nach dem Zweiten Weltkrieg zu lindern, legalisierte Bürgermeister Wilhelm Kaisen August 1945 das Wohnen im Kleingarten. Der sogenannte „Kaisen-Erlass“ schuf eine neue Lebensweise, die das Kaisenhausmuseum in authentischer und lebendiger Form darstellt. Seit 2024 steht es unter Denkmalschutz. In vier Ausstellungsräumen können Besucher*innen anhand von Originalexponaten in die Zeit des Überlebenskampfes und des Wiederaufbaus eintauchen.

Programm

Führung

Kaisenhäuser und die Kraft der Gemeinschaft

Beginn

Sonntag, 13.09.2026 11:00 Uhr

Ein Kurzvortrag „Vom Eisenwarenhandel bis zur Kirche“ erzählt von der selbst geschaffenen Infrastruktur in der Waller Feldmark. Eine Sonderaktion lädt zur gelebten Solidarität ein: Vernetzt – Verstrickt! Aus Wollspenden werden vor Ort, ganz wie früher, Wollsocken gestrickt. Der Erlös verkaufter Socken wird dem Verein gespendet. 11:00 h–17:00 h; Führungen nach Bedarf, max. 10 Pers. gleichzeitig.

Hinweise

Nach der Besichtigung laden gedeckte Tische

und selbst gemachter Kuchen zur Kaffeepause im Garten ein.

Anfahrt siehe https://www.kaisenhaus.de/Anfahrt

Café und Hauptausstellungsraum sind barrierefrei zugänglich.

Für diesen Programmpunkt ist keine Anmeldung erforderlich.