Fotoquelle: Manfred Pippig
Wohnbau & Siedlungen
Denkmalkategorie

Stadtgut Grimma

Über dieses Denkmal

Der Wohnturm stammt in seinem ältesten Teil aus den Jahren 1230-39. Erbaut wurde das Gebäude als befestigtes Wohnhaus eines adligen Ministerialen, der möglicherweise in einem Dienstverhältnis zu markgräflichen Burg stand. Um 1550 wurden südlich ein Wohngebäude und nördlich eine Scheune mit Fachwerk Obergeschoss angefügt. Danach waren in diesem Haus nacheinander verschiedene Handwerker ansässig. 1867 wurde es zu einem innerstädtischen Landwirtschaftsbetrieb umgestaltet. Durch das Hochwasser 2022 stark geschädigt, war es vom Abriss bedroht. Dieser wurde in letzter Minute verhindert und eine umfassende Restaurierung beschlossen. Dabei baute man zwei alte Balkendecken ein, die aus den Häusern der näheren Umgebung geborgen worden waren. Heute beherbergt das Gebäude den Geschichts- und Altertumsverein zu Grimma e. V.

Programm

Im Stadtgut kann die aktuelle Sonderausstellung „Wissenswertes über Grimmas ehemalige Stadtgüter“ betrachtet werden- Zusätzlich finden geführte Rundgänge durch die Sammlung sowie das Gelände statt.