Dokumentationszentrum Nationalsozialismus
Über dieses Denkmal
Das Dokumentationszentrum Nationalsozialismus in Freiburg widmet sich seit 2025 im ehemaligen Verkehrsamt von 1936 auf drei Etagen der NS-Geschichte der Stadt. Im historischen Gebäude bietet die Dauerausstellung mittels Objekten und Biografien Einblicke in die Zeit des Nationalsozialismus, der Verfolgung und des Widerstands in Freiburg. Der Gedenkraum im Innenhof erinnert an die Menschen, die in Freiburg und der Region verfolgt und ermordet wurden.
Programm
Das Dokumentationszentrum Nationalsozialismus ist Samstag und Sonntag regulär geöffnet, der Eintritt ist kostenfrei. Anlässlich des Denkmaltags ist das Wandgemälde von 1939 im Erdgeschoss ganz aufgedeckt zu sehen. Am Sonntag, 13.9., gibt es zahlreiche Führungen und Mitmach-Angebote. 10–17 Uhr Rallye für Kinder und Begleitung ab 8 Jahren: Auf Spurensuche mit dem Memo-Marder. Hinweis: Die Rallye gibt es an der Kasse. 10–17 Uhr Mitmachaktion: Denk-Mal-Werkstatt Ort: Seminarraum.
Das historische Gebäude
Beginn
Die Themenführung bietet Interessierten Informationen und Eindrücke zum historischen Verkehrsamt von 1936, dem dort angebrachten Wandgemälde und dem Luftschutzkeller im Untergeschoss.
Hinweise
Treffpunkt am Tresen, die Teilnehmendenzahl ist begrenzt.
Für diesen Programmpunkt ist keine Anmeldung erforderlich.
Ende der Zeitzeugenschaft?
Beginn
Am letzten Tag der Sonderausstellung können Besucher*innenan einem geführten Rundgang teilnehmen. Interessierte erhalten einen Einblick in das Thema „Erinnern an den Holocaust”: Da es nur noch wenige Überlebende gibt, rücken ihre überlieferten Erinnerungen in Texten, Bildern und Filmdokumentationen immer stärker in den Mittelpunkt. Die Veranstaltung wirft Fragen auf, wer zu welcher Zeit was und auf welche Weise erinnern kann – und wie eine Gesellschaft damit umgeht.
Hinweise
Treffpunkt in der Sonderausstellung, die Teilnahmezahl ist begrenzt.
Für diesen Programmpunkt ist keine Anmeldung erforderlich.
Auf Spurensuche – was war früher in diesem Haus?
Beginn
Die Führung für Kinder ab 8 Jahren und Begleitung beschäftigt sich mit den Spuren des Verkehrsamts (Tourismusbüro) und des Luftschutzkellers aus der Nazi-Zeit.
Hinweise
Treffpunkt am Tresen, die Teilnehmendenzahl ist begrenzt. Es wird keine explizite Gewaltdarstellungen geben.
Für diesen Programmpunkt ist keine Anmeldung erforderlich.
Das „versteckte” Wandgemälde
Zeiten
Das Kurzformat bietet Interessierten Informationen und Raum zum Austausch über das Wandgemälde von Theodor Kammerer, das 1939 im Verkehrsamt angebracht wurde. Bei den Umbauarbeiten des Dokumentationszentrums kam es hinter einer Wandverschalung zum Vorschein. Anlässlich des Denkmaltags ist es – anders als meist – ganz zu sehen.
Hinweise
Treffpunkt am Gemälde im Erdgeschoss, die Teilnehmendenzahl ist begrenzt.
Für diesen Programmpunkt ist keine Anmeldung erforderlich.
Der historische Luftschutzkeller
Zeiten
Die Kurzführung bietet Interessierten Informationen und Eindrücke zum historischen Luftschutzkeller im Gebäude, der 1936 eingerichtet wurde.
Hinweise
Treffpunkt am Tresen, die Teilnehmendenzahl ist begrenzt.
Für diesen Programmpunkt ist keine Anmeldung erforderlich.
Inklusive Führung (DGS): Das historische Gebäude
Beginn
Die Themenführung bietet hörenden und gehörlosen Interessierten Informationen und Eindrücke zum historischen Verkehrsamt von 1936, dem dort angebrachten Wandgemälde und dem Luftschutzkeller im Untergeschoss. Mit Übersetzung in Gebärdensprache (DGS).
Hinweise
Treffpunkt am Tresen, die Teilnehmendenzahl ist begrenzt.
Für diesen Programmpunkt ist keine Anmeldung erforderlich.
