Musterkleingarten des Neuen Frankfurt, Kleingartenparzelle 16
Über dieses Denkmal
Die Kleingartenanlage am Rand der Siedlung Römerstadt wurde um 1928 vom Siedlungsamt Frankfurt am Main, Abteilung Gartenwesen unter Leitung von Max Bromme angelegt. Sie diente den Bewohner/-innen der Mehrfamilienhäuser als Zugang zu eigenem Grün und sollte durch gezielte Bewirtschaftung die Selbstversorgung einer vierköpfigen Familie mit Obst und Gemüse ermöglichen. Zu jeder Parzelle gehörte eine Gartenlaube, die wie die Gebäude der benachbarten Siedlung typisiert war. Die Entwürfe der Lauben entstanden in der Typisierungsabteilung des Hochbauamts unter Margarete Schütte-Lihotzky. 2017 wurde eine Parzelle unter Leitung von Johannes Cox denkmalgerecht rekonstruiert; dabei wurden Beete und Wege neu angelegt sowie historische Obstsorten gepflanzt. Die Bewirtschaftung erfolgt nach historischen Vorbildern.
Programm
Freier Eintritt zum Musterkleingarten der ernst-may-gesellschaft; Führungen nach Bedarf
