Dorfkirche Diemitz
Über dieses Denkmal
Die Diemitzer Dorfkirche wurde 1765 in klassizistischem Stil erbaut und ersetzt einen Vorgängerbau, der um 1740 bei einem Großbrand zerstört wurde. Die Innenausstattung der Bauzeit ist nahezu vollständig erhalten: Geprägt wird der Innenraum durch den überdimensionierten Rokokko-Altar mit integrierter Kanzel. Die Nordwand ziert eine geschnitzte barocke Kreuzigungsgruppe, die Norwand eine Pieta aus dem 16. Jahrhundert. Besonders bemerkenswert ist die Bemalung der Decke mit vier bäuerlichen Engeln sowie Sonne, Mond und Sternen. Der zugängliche Glockenturm auf dem Kirchenschiff beherbergt zwei historische Bronzeglocken, die der Dorfkirche 2024 aus dem Fundus der evangelischen Kirche zur Verfügung gestellt wurden. Die von ihnen ersetzten Stahlglocken stehen im Kirchgarten und können angeschlagen werden.
Programm
Die Kirche steht Besuchern offen. Im Innern steht ein Audioguide zu Verfügung und Aufnahmen der Orgel. In Zusammenhang mit der Besichtigung des Dorfschulzenhauses in Diemitz kann auch der Kirchturm bestiegen und die Glockenstube besichtigt werden.

