Stasi-Unterlagen-Archiv Halle (Saale)
Über dieses Denkmal
Im offiziellen Stadtplan von Halle war die Bezirksverwaltung des Ministeriums für Staatssicherheit nicht eingezeichnet, zu DDR-Zeiten gab es westlich des Gimritzer Dammes eine "geheime Stadt in der Stadt". Am historischen Ort verwahrt heute das Bundesarchiv – Stasi-Unterlagen-Archiv Halle über 7000 laufende Meter Stasi-Unterlagen und stellt diese Bürgerinnen und Bürgern, Medien und der Wissenschaft zur Aufarbeitung zur Verfügung.
Programm
Das Stasi-Unterlagen-Archiv Halle bietet Geländeführungen sowie die Möglichkeit der Archivbesichtigung an. Die Führungen über das Areal der ehemaligen Stasi-Bezirksverwaltung Halle (Beginn: 11.30 Uhr und 14.00 Uhr) informieren über die Geschichte des historischen Ortes und beleuchten die frühere Infrastruktur der Repression. Sie geben Auskunft darüber, wie die örtlichen Stasi-Mitarbeiter in der Mangelwirtschaft versorgt wurden, an der hauseigenen Bar feierten und einer permanenten Selbstüberwachung der Geheimpolizei unterlagen. Auch der Rundgang durch das Archiv folgt den geschichtlichen Spuren der Stasi in Halle – hier werden über 7.000 laufende Meter Akten, zahlreiche Fotos und umfangreiches audiovisuelles Material verwahrt. Zu sehen sind zudem u. a. die Ausstellungen „Entschlüsselte Macht“ und „Alles Wissen Wollen“. Sie informieren über Ideologie, Struktur und Methoden der Stasi. Es kann ein Antrag auf Akteneinsicht gestellt werden (gültiges Personaldokument erforderlich.
Außengeländeführung
Zeiten
Die Führungen über das Areal der ehemaligen Stasi-Bezirksverwaltung Halle informieren über die Geschichte des historischen Ortes und beleuchten die frühere Infrastruktur der Repression. Sie geben Auskunft darüber, wie die örtlichen Stasi-Mitarbeiter in der Mangelwirtschaft versorgt wurden, an der hauseigenen Bar feierten und einer permanenten Selbstüberwachung der Geheimpolizei unterlagen.


