Fotoquelle: Matthias Grobe werk3.berlin & Landesgartenschau Ulm 2030 gGmbH
Befestigungsanlagen
Denkmalkategorie

Kienlesbergbastion

Über dieses Denkmal

Die Kienlesbergbastion (Werk X) wurde 1843-52 unter Oberleutnant von Hügel als Teil der Bundesfestung Ulm errichtet, einer von fünf Bundesfestungen des Deutschen Bundes zur Grenzsicherung gegen Frankreich nach den Napoleonischen Kriegen. Sie verteidigte das Blautal, die westliche Bergfront Richtung Wilhelmsburg sowie einen Abschnitt der Hauptumwallung vor dem einstigen Blaubeurer Tor. Kampfhandlungen erlebte sie nie, da Ulm nicht angegriffen wurde; durch die rasante Weiterentwicklung der Artillerietechnik war sie zudem bald teilweise überholt. Prägendstes Bauteil ist die weithin sichtbare Doppelcaponniere, die bis heute den Stadteingang an der B10 markiert. Eine Anschlusslinie verband die Bastion mit der Wilhelmsburg. In der Doppelcaponniere hat heute ein Jugendclub seinen Sitz. Die nahezu vollständig erhaltene Bastion vermittelt einen anschaulichen Eindruck von der Festungsarchitektur des 19. Jhs.

Programm

Zum „Tag des offenen Denkmals 2026“ haben Sie um 14:00 und 15:00 Uhr die Gelegenheit, an einer kostenlosen Führung rund um die Kienlesbergbastion teilzunehmen. Entdecken Sie einen besonderen Ort der Ulmer Festungsgeschichte, der im Rahmen der Landesgartenschau Ulm 2030 erlebbar gemacht wird. Im Mittelpunkt der ca. 45-minütigen Führungen stehen nicht nur die historische Bedeutung der Bastion, sondern auch die geplanten Maßnahmen rund um die Kienlesbergbastion im Zuge der Landesgartenschau Ulm 2030. Welche Veränderungen sind vorgesehen? Wie wird der Bereich in das künftige Gartenschaugelände integriert? Erfahren Sie mehr über die spannenden Entwicklungen an diesem geschichtsträchtigen Ort. Parallel zum Tag des offenen Denkmals lädt die Landesgartenschau von 13:00 bis 17:00 Uhr zu einem kleinen Herbstfest auf dem Gelände der Kienlesbergbastion statt ein. Für Musik, Speisen und Getränke ist gesorgt.

Hinweise

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Wir empfehlen festes Schuhwerk und wetterangepasste Kleidung. Für die Führung ist eine gute Geländegängigkeit erforderlich.