Sonstiges
Denkmalkategorie

Hydraulischer Widder „Waldstein Widder“

Über dieses Denkmal

Die Versorgung des Waldsteinhauses mit Wasser stellte die Menschen seit seiner Erbauung Mitte des 19. Jahrhunderts vor große Probleme. Anfangs transportierte man es mit Eimern von den Sammelstellen zur Wirtschaft. Später wurde die Förderung durch eine Pumptechnik übernommen. Ein durchdachtes System, das keinen Strom benötigt, aber ausreichendes Gefälle. Angesammeltes, gestautes und durch eine Triebleitung herabfließendes Wasser hat so zunehmend die notwendige Wucht, um ein Druckventil zu schließen. So stoppt schlagartig der Wasserzustrom, nutzt die dadurch generierte Kraft und schießt durch eine Steigleitung in einen niveauhöheren Behälter. Das damals geförderte Wasser wurde anfangs in einem hausinternen Tank und später in einem Brunnenschacht vor dem Waldsteinhaus aufbewahrt. Fernab der Elektrizität bediente man sich ab 1955 im Waldsteinhaus dieser stromunabhängigen Möglichkeit, der des hydraulischen Widders.

Programm

Vorführung der Technik. Informationen über den Waldstein Widder mit Dr. Adrian Roßner (angefragt). Begleitung der Aktion durch den Fichtelgebirgsverein OV Zell.

Hinweise


Der Waldstein Widder liegt an einer Forststraße mitten im Waldgebiet des Waldsteins und kann mit dem Auto nicht direkt angefahren werden. Bitte plane Sie einen Fußmarsch ein (ca. 30 Min). Parkmöglichkeiten gibt es am Waldsteinhaus und am Wanderparkplatz „Waldhäuser“ in Zell.