Austelvilla mit Austelpark
Über dieses Denkmal
Die Fabrikantenvilla, benannt nach dessen Bauherren Alexander Gustav Friedrich Austel, wurde 1885-1886 im Stil der Neorenaissance errichtet. Die ursprüngliche baufeste Innenausstattung ist erhalten. Hierzu zählen Parkettfußböden, aufwendige Stuckdecken, Wand- und Deckenmalereien, zweiflügelige Eingangstüren und der bauzeitliche Fensterbestand. Direkt an die Villa schließt sich der Austelpark an. Dieser erwartet Spaziergänger mit widersprüchlichen Gestaltungselementen: Ein um 1890 errichteter Landschaftspark im englischen Stil trifft hier auf Grotten, Stolleneingänge, Basteien, Löwenbrunnen und den PURPLE PATH. Hier, unter dem Blätterdach der Baumkronen, über dem Mühlteich, schwebt und leuchtet die zeitgenössische Kunstinstallation „Color Floating“ von Nevin Aladağ.
Programm
• stündlich Führungen durch die Villa und den Park zum Kunstwerk des PURPLE PATH (Führungs-Pause zw.16:00 Uhr und 17:00 Uhr) • Sonderöffnungszeiten der Raritätensammlung Bruno Gebhardt in der Austelvilla mit Kabinettausstellung „Schnitzkunst aus Fernost“ • Live-Musik mit dem „Blazerkollektiv Chemnitz“ von 16:00 Uhr – 19:00 Uhr
Hinweise
Treffpunkt zur Führung: Eingang Museum, Rückseite des Gebäudes. Parkplätze vor der Austelvilla sind vorhanden. Alternativ-Parkplätze: auf dem Markt Zwönitz oder vor dem Buntspeicher (jeweils fußläufig in 100-200m zu erreichen). Die Austelvilla und die Sammlung sind nicht barrierefrei.
Pan trifft auf PURPLE PATH
Zeiten
Der Hirtengott Pan blickt von der Stuckdecke der Austelvilla und entführt auf verschlungenen Pfaden durch den Austelpark. Er überspringt Kunstepochen von der Antike bis in die Gegenwart und landet auf dem PURPLE PATH. Die mit farbigen Strumpfhosen bezogenen Leuchtobjekte greifen die fast vergessene Vergangenheit von Zwönitz als reiche Textilindustriestadt auf, von der auch die Fabrikantenvilla zeugt. Die Führung bringt die Vergangenheit und Gegenwart zusammen wie Pan das Wilde und Kultivierte.


