Sakralbauten
Denkmalkategorie

Gottesackerkirche

Über dieses Denkmal

Die Gottesackerkirche wurde 1912 nach einem Entwurf des Greizer Stadtbaumeisters Hugo Hüfner im schlichten Jugendstil errichtet. Die Außenhülle und Inneneinrichtung sind bis heute nahezu unverändert geblieben. Große dreigeteilte Fenster im Querschiff setzen innen wie außen einen gestalterischen Akzent. Im Gegensatz zu den sonstigen Fenstern werden diese an der Außenfassade durch Baudekor in Jugendstilmanier an den Fenstergewänden straßen- und hofseitig hervorgehoben. An der Ostapsis betonen die geschwungene Trauflinie und das ovale Fenster die Ansicht. Als Schmuck ganz eigener Art fallen erst beim genauen Hinsehen die zwei kleinen Reliefs an der Straßen- bzw. Hoffront ins Auge. Auf den Ziertafeln sind Tier- und Pflanzenmotive als typische Elemente des Jugendstils zu sehen. Besondere Aufmerksamkeit sollte man auch den Buntglasfenstern geben. Neben religiösen Symbolen sind dort die Bauchronik dargestellt und die Namen der Stifter verewigt.

Programm

BergBAUgeschichte in der Gottesackerkirche. Anhand von Bild und Ton wird es Einblicke in die Baugeschichte der Gottesackerkirche und in die Geschichte der Wismut, die auch den Raum Greiz viele Jahre prägte, geben.

Hinweise


Die Kirche ist nicht beheizt.

Vortrag

Vortrag zur Baugeschichte der Gottesackerkirche

Zeiten

Sonntag, 13.09.2026 12:00 Uhr | Dauer: 30 Minuten
Sonntag, 13.09.2026 13:45 Uhr | Dauer: 30 Minuten
Sonntag, 13.09.2026 15:30 Uhr | Dauer: 30 Minuten

Die „alte Dame“, wie dieses Haus liebevoll genannt wird, beschenkt uns mit ihrem besonderen Flair. Insbesondere legt sie stilles Zeugnis über die Vergangenheit ab und hält viele verborgene Geschichten bereit, von denen einige zu Gehör gebracht werden.

Hinweise


Die Kirche ist nicht beheizt.

Film

Film "Gelände"

Zeiten

Sonntag, 13.09.2026 12:45 Uhr | Dauer: 45 Minuten
Sonntag, 13.09.2026 14:30 Uhr | Dauer: 45 Minuten
Sonntag, 13.09.2026 16:15 Uhr | Dauer: 45 Minuten

Im Film „Gelände“ beschäftigt sich der Künstler David Kind mit der Geschichte der Wismut im Erzgebirge, sowie der Nachwendezeit in der Kleinstadt Aue – Bad Schlema. Die Arbeit bewegt sich zwischen Dokumentation und Experimentalfilm. Entstanden ist der Film 2024 im Fachbereich zeitbasierte Künste an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein in Halle. Er war 2026 Teil der Ausstellung Present Collective II in der Werkschauhalle der Spinnerei Leipzig und wurde mit dem VNG Art Preis ausgezeichnet.

Hinweise


Die Kirche ist nicht beheizt.