Patrizierhaus Stützengrün
Über dieses Denkmal
Der Erbauer muss ein sehr vermögender Mann seiner Zeit gewesen sein. Gottlob Philipp Martin (1774–1832) war im Blech- und Metallhandel tätig und unterhielt Niederlassungen bis nach Naumburg. Das Handelsunternehmen, das ihm sein Vater Johann Philipp Martin hinterlassen hatte, führte er mit großem Erfolg weiter und mehrte den Reichtum der Familie. Um 1810 ließ er vermutlich das prächtige Handelshaus als weitere Niederlassung im Ortskern von Stützengrün errichten. Ob sein Vater aus Stützengrün stammte oder als Handelsmann zugezogen war, ist noch Gegenstand weiterer Forschungen. Über Johann Philipp Martin, der 1794 starb, wird berichtet, dass er während der Hungersnot von 1771 und 1772 sein Brot mit armen und hungernden Menschen teilte. Auch sein damaliger Wohnort ist bislang nicht geklärt.
Programm
Ortschronisten vermitteln Wissenswertes zum Patrizierhaus. Eine Informationsbroschüre kann käuflich erworben werden. Außerdem ist eine Ausstellung zur regionalen Eisenbahngeschichte in Bildern zu sehen. Von 10:00 bis 12:00 Uhr erläutert der Restaurator Jens Wirth historische Befunde. Im Haus werden Döner, Pizza und weitere Speisen angeboten.
Hinweise
Parkflächen stehen direkt am Objekt leider nicht zur Verfügung, sind jedoch in der näheren Umgebung in ausreichender Anzahl vorhanden.

