Die mittelalterliche Dammstraßenbrücke und ihr archäologisches Umfeld
Über dieses Denkmal
Bei archäologisch begleiteten Kanalarbeiten wurde 2022 eine steinerne Brücke aufgedeckt, die anhand von C-14-Datierungen, historischer Überlieferung und ihrer Bauweise als die im Jahre 1161 von Rainald von Dassel gestiftete Brücke interpretiert wird. Weitere Befunde stellen Bestattungen des Johannishospitals dar, welches zeitgleich mit der Brücke gestiftet wurde und dessen Friedhof unmittelbar an diese angrenzte. Zudem wurden die Fundamente eines mutmaßlichen Torturms entdeckt. Die Brücke ist eines der wenigen profanen Bauwerke in Hildesheim, dessen urkundliche Überlieferung im 12. Jahrhundert vorliegt und das zumindest in Teilen noch erhalten ist. Die mehrfachen Erwähnungen in den historischen Quellen als „steinerne Brücke“ belegen ihre große Relevanz für die damalige Bevölkerung. Ihre Bedeutung ergibt sich aus der besonderen, für den norddeutschen Raum bislang einzigartigen Bauweise in Form einer Steinbogenbrücke.
Programm
Die Dammstraßenbrücke und archäologisches Umfeld
Beginn
Im Rahmen eines Informationsstandes werden archäologische Kenntnisse zur Dammstraßenbrücke, zum Johanneshospital und zum Torturm vermittelt.
Hinweise
Der Informationsstand zur Dammstraßenbrücke befindet sich vor den Arkaden des Alten Rathauses auf dem historischen Marktplatz. Bei schlechtem Wetter befindet sich der Stand unter den Arkaden.


