Sakralbauten
Denkmalkategorie

St.-Marien-Kirche Poseritz

Über dieses Denkmal

Die Backsteinkirche auf Feldsteinfundamenten wurde Anfang des 14. Jahrhunderts mit dem Langhaus begonnen. Die dreischiffige Konzeption im Langhaus wurde offenbar mit der Errichtung des eigentlichen Chors aufgegeben. An die Halle wurde um 1400 der Rechteckchor mit der nördlichen Sakristei angebaut, deren Kreuzrippengewölbe unmittelbar aus den Wänden aufgeht. Um 1450 wurden in das Hallenschiff der Kirche ebenfalls drei Kreuzrippengewölbe eingebaut, welche an den kräftigen raumseitigen Wandpfeilern beginnen. Mitte des 15. Jahrhunderts wurde der Westturm ergänzt. Zur wertvollen Ausstattung der Kirche gehören die mittelalterliche Kreuzigungsgruppe von um 1500 und zwei wertvolle Renaissance-Gestühle von 1598 und 1610 vor der nördlichen Chorwand, sowie der Altar von 1703 mit mittelalterlichen Elementen im reich dekorierten Aufsatz. Vor der Chorsüdwand steht das barocke Beichtgestühl aus dem 18. Jahrhundert. Auf der Empore wurde die „Fischer“-Orgel mit neogotischem Prospekt errichtet.

Denkmal, dem die DSD helfen konnte

Programm

Sonstiges

Gottesdienst mit Jubiläumskonfirmation

Beginn

Sonntag, 13.09.2026 14:00 Uhr | Dauer: 60 Minuten

Am Tag des offenen Denkmals findet um 14:00 Uhr ein Gottesdienst zur Jubilläumskonfirmation statt. Ca. 1 Stunde vor und 1/2 Stunde nach dem Gottesdienst kann die Kirche besichtigt werden.

Kontakt

Dietmar Mahnke
Ev. Kirchengemeinde Poseritz
038304-257