Wichernschule
Über dieses Denkmal
Das Gebäude wurde 1879/80 nach Plänen des Architekten G. Bohnsack als Mädchen-Lyzeum errichtet und wird heute als Hauptschule genutzt. Der beidseitig eingebaute, die Nachbarhäuser überragende Bau bildet gegenüber der Einmündung der Bötticherstraße deren optischen Abschluss. Der dreigeschossige, unterkellerte Rohziegelbau mit Werksteinsockel und Satteldach in Krempziegeldeckung weist neogotische Formelemente und Sandsteingewände auf. Drei Risalite mit spitzen Giebelabschlüssen und Ziermaßwerken prägen die Fassade. Der mittlere Risalit wird durch das spitzbogige Hauptportal sowie Drillings- und Zwillingsfenster hervorgehoben. Die Fenster besitzen Segmentbögen, teils Formsteinrahmungen, schräge Sohlbänke und Ziegelfriese. Im westlichen Risalit befindet sich eine Durchfahrt. Erhalten sind Tür- und Torflügel mit ornamentalen Beschlägen. Das Dach wurde später um eine breite Schleppgaube ergänzt. Die Rückseite ist schlichter gestaltet und besitzt einen tiefen mittigen Anbau.
Programm
Führung durch die Wichernschule
Zeiten
Führung durch die Schule zur Geschichte des Gebäudes und der Schule mit interessanten Hitergründen und Geschichten durch Lehrkräfte der Wichernschule.
Hinweise
Die Schule kann nur im Rahmen der Führung besichtigt werden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.


