Schlossmühle Lauchhammer
Über dieses Denkmal
Erste Erwähnung der Schlossmühle erfolgt 1467 im Zusammenhang mit dem Gut Mückenberg und dem Adelsgeschlecht derer von Schleinitz. Es handelte sich um eine Getreidemühle. Sie befand sich am nördlichen Arm der Schwarzen Elster. Das Mühlrad wurde unterschlächtig betrieben. Die Brücke am Eingang des Schlossparks führt darüber. Die Mühle war bis 1865 im Betrieb und wurde mit der Begradigung der Schwarzen Elster stillgelegt. Der einstige Verlauf des Mühlgrabens ist zwischen der Mühle und der Mauer zum Schlosspark zu erkennen. Die Schlossmühle gehörte ab 1718 zum Besitz der Benedicta Margaretha Freifrau von Löwendal, der Begründerin der Industriekultur in der Lausitz. In der Folgezeit spielte der Müller aus der Schlossmühle eine wichtige Rolle bei der Konstruktion der Wassergräben für die Eisenproduktion. Unmittelbar nach dem Erwerb im Jahr 2021 wurde die Mühle von den aktuell mehr als 35 Mitgliedern des Vereins notgesichert und zunächst das Dach abgedichtet. Erstmalig erwähnt: 1469.
Programm
Führungen, Besichtigung der Mühle und des Schlossparks 10 Uhr Radtour durch Lauchhammer 13-17 Uhr Mühle geöffnet Kaffeekonzert um 15 Uhr vor der Schlossmühle auf dem Alten Markt
